Mit Barbara Uthmann wird immer das Klöppeln in Verbindung gebracht, sie soll den Menschen in Zeiten der Not damit neue Arbeitsmöglichkeiten geschaffen und so vielen geholfen haben. Fakt ist, dass sie Mutter von 15 Kindern war (von denen 12 überlebten), verheiratet mit Christoph Uthmann und dank des Bergbaus sehr wohlhabend. Jedoch als Ihr Mann mit 46 Jahren plötzlich starb, machte sie für diese Zeit etwas sehr ungewöhnliches. Barbara konnte erreichen, dass für sie kein Vormund eingesetzt wurde, wie es in dieser Zeit üblich war. Gemeinsam mit ihren Söhnen betrieb sie die Saigerhütte ihres Mannes weiter. Und wie es so ist, wenn man Erfolg hat, ist der Neid der Anderen nicht weit. So wurde erreicht, dass der Kurfürst den Verkauf der Saigerhütte „erzwang“ und das unter Wert. Jetzt gab Barbara jedoch nicht auf und baute eine umfangreiche Verlagsproduktion von Borden auf. Zeitweilig beschäftigte sie 900 Frauen und Mädchen. Als Barbara Uthmann starb, hinterließ sie ein Lebenswerk, das in Annabergs Geschichte seinesgleichen sucht
Glück Auf!

