Daniel Knappe
und der Silberfund
frei Interpretiert von Rico Demuth
Als noch dichte Wälder den Bielberg bedeckten, lebte im Dorfe Frohnau ein armer Bergmann namens Daniel Knappe.
In einer verzweifelten Nacht erschien ihm ein Engel im Traum und wies ihn auf eine Tanne am Schreckenberg, in deren Wurzeln er ein Nest mit goldenen Eiern finden sollte.
Getrieben von Hoffnung machte sich Daniel auf den Weg um das Nest mit den Goldenen Eiern auszunehmen.
Obwohl er kein Nest fand, entdeckte er durch einen glücklichen Zufall reiche Silberadern.
Sein Fund löste ein großes Berggeschrei aus, wodurch Tausende in das jetzige Erzgebirge kamen, um sich in der bisher so wilden Gegend anzusiedeln.
Dies veranlasste Herzog Georg den Bärtigen eine neue Bergstadt zu gründen. Am 21. September 1496 wurde der Grundstein des ersten Hauses gelegt. Die neue Stadt hieß Neustadt am Schreckenberg. Später wurde sie jedoch in Annaberg umbenannt.
Zu Ehren von Daniel Knappe wurden alle Bergleute fortan Knappen genannt, und ihre Gemeinschaft die Knappschaft.
Glück Auf!
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